Home
Aktuell
Fernreisen
Reise 2002-04
Bilder
Über uns
Kontakt
Gästebuch
Presse

ZUM

Geld unterwegs

[Fernreisen] [Streckenplanung] [Fahrzeugwahl] [Fahrzeugtransport] [Übernachtung] [Finanzplanung] [Dokumente] [Personenbezogene Dokumente] [Fahrzeug-Dokumente] [Versicherung] [Gesundheit] [Sicherheit] [Ausrüstung] [Fotografie] [Geld unterwegs] [Kommunikation] [Reiseforen] [Literatur] [Weltreisende] [Weltreise-Links]



Es gibt verschieden Arten, sich auf der Reise mit Geld zu versorgen. Während es in Europa häufig ein leichtes ist, sich mit der EC-Karte an Geldautomaten mit der Landeswährung zu versorgen, ist dies in beispielsweise Afrika nicht überall problemlos möglich (abgesehen von einigen Ländern wie beispielsweise Südafrika).

Folgende Methoden des Bargeld-Transports bzw. der Bargeldbeschaffung auf Reisen sind recht häufig und hier kurz beschrieben (zur Aufteilung der Mittel (bar / Reisescheck / Kreditkarte) s. Kapitel „Finanzplanung“):

Bargeld
Reiseschecks
EC-Karten
Kreditkarten
Money Travel Karten
Geldtransfer

Bargeld
In vielen Ländern sind harte Währungen wie der Dollar oder der Euro gern gesehen. Insbesondere Ein-Dollar-Noten eignen sich als Trinkgeld, manchmal kommt man auch um den Einsatz größerer Scheine nicht herum. Auch wenn Bargeld am leichtesten in die jeweilige Landeswährung umgetauscht werden kann (und häufig auf Schwarzmärkten zu günstigeren als den aktuellen Kursen getauscht wird), ist bei Bargeld das größte Risiko bei Verlust gegeben.
In einigen Ländern gibt es zudem Devisendeklarationen, die bei Einreise ausgefüllt und bei Ausreise abgegeben werden müssen. Wenn diese kontrolliert werden, muss der Einreisebetrag abzüglich der als offiziell umgetauscht vermerkten Beträge den Ausreisebetrag ergeben, sonst kann es teuer werden.

Reiseschecks
Vor allem in Zeiten vor Kreditkarten waren Reiseschecks ein beliebtes Mittel, um sich unterwegs mit Bargeld versorgen zu können. Reiseschecks können von verschiedenen Anbietern bei der Hausbank erworben werden. Sie müssen bar bezahlt werden und üblicherweise fällt eine prozentuale Gebühr an. Beim Kauf unterschreibt man den Reisescheck an dafür vorgesehener Stelle. Vor dem Kauf sollte man sich allerdings noch erkundigen, welche Reiseschecks (American Express oder Thomas Cook oder andere) und welche Währungen (einige wenige Länder akzeptieren angeblich keine US-Dollar) im Reiseland akzeptiert werden. Der Umtausch des Reiseschecks in Bargeld erfolgt meistens in Banken oder in Hotels. Dabei ist ein Ausweis vorzulegen und der Reisescheck muss an zweiter Stelle, in Gegenwart des Einlösenden, unterschrieben werden. Auch hier wird häufig noch einmal eine Gebühr erhoben. Die Auszahlung erfolgt normalerweise in der Landeswährung des bereisten Landes. Die ausgebenden Scheckinstitute haben viele Repräsentanzen weltweit, die bei Verlust des Reiseschecks Ersatz besorgen. Dazu muss allerdings die Kaufquittung und die Liste mit den Schecknummern getrennt aufbewahrt und eines von beiden der Repräsentanz vorgelegt werden. Sind beide Belege abhanden gekommen, wird sonst eventuell kein Ersatz geleistet. Fazit: Reiseschecks sind zwar recht sicher, insbesondere durch die Möglichkeit des Ersatzes bei Verlust, aber nicht billig in der Anschaffung. Sie können auch nur an einigen Orten (z. B. Banken) umgetauscht werden.

EC-Karten
Euroscheck-Karten sind vor allem, das besagt der Name, für die Bargeldbeschaffung in Europa geeignet. In vielen europäischen Ländern kann damit Bargeld direkt an dafür geeigneten Geldautomaten (mit dem zugehörigen Symbol, z. B. Maestro) abgehoben werden. Weltweit ist das zur Zeit noch schwieriger. Am ehesten ist das möglich in Ländern, in denen ein hohes Aufkommen an europäischen Urlaubern herrscht. Auf der EC-Karte darf nicht die Geheimnummer vermerkt sein, weil sie sonst jedem, der sie benutzt (auch einem Dieb), das Abheben vom eigenen Konto ermöglicht. Bei Verlust ist es etwas schwieriger, sich einen Ersatz zu besorgen, insbesondere bei Aufenthalten im außereuropäischen Ausland.

Kreditkarten
Die gängigen Kreditkarten (Visa, Euro-/Mastercard etc.) sind heute weltweit vertreten. In erster Linie sind sie dafür gedacht, bargeldlos mit ihnen einzukaufen. Nur ausnahmsweise sollen sie der Bargeldbeschaffung dienen, weshalb pro Transaktion eine entsprechend hohe Gebühr (in der Regel ca. 3 Prozent vom abgehobenen Betrag, mindestens 5 Euro) anfällt. Bei Kauf von Transport- oder Unterkunftsleistungen mit ein solchen Karte ist der Käufer bei Nutzung der gekauften Leistung häufig unfallversichert. Je nach ausgebender Bank können sich die angebotenen Leistungen unterscheiden. Anfang 2002 war es beispielsweise so, dass bei unserer Bank für Auslandsbargeldabhebungen hohe Gebühren gefordert wurden, während andere ausgebende Institute hier geringere Beträge nahmen. Vor Beschaffung einer solchen Kreditkarte sollte man sich also erst einmal bei unterschiedlichen Kreditinstituten über die jeweiligen Konditionen erkundigen. Bei Kartenverlust steht üblicherweise eine Telefonnummer zur Verfügung, bei der der Verlust angezeigt und eine Ersatzkarte beantragt werden kann.

Travel Money Karte
Ähnlich wie bei Reisescheck wird hier ein bestimmter Geldbetrag vor Reiseantritt gekauft. Die Karte wird dann mit diesem Betrag in der gewählten Währung (z. B. US-Dollar oder ggf. die Landeswährung) „aufgeladen“. An Kreditkarten-Geldautomaten kann dann nach Eingabe der Geheimzahl der benötigte Betrag in der jeweiligen Landeswährung ausgezahlt werden. Diese Karten unterscheiden sich von normalen Kreditkarten dadurch, dass sie 13 statt 16 Ziffern aufweisen. Sie werden von den selben Karteninstituten herausgegeben wie die Kreditkarten (mir ist Anfang 2002 jedoch nur die Visa Travel Money Card bekannt, die von einer autorisierten belgischen Bank in Brüssel, der Banque Invik S.A,. ausgegeben wird.

Geldtransfer
Eine weitere Möglichkeit, sich unterwegs mit Geld zu versorgen, ist der Geldtransfer. Dies kann über die eigene Hausbank in Form einer Auslandsüberweisung erfolgen, was allerdings üblicherweise recht hohe Gebühren kostet. Für eine Auslandsüberweisung muss außerdem entweder ein Empfängerkonto vorhanden sein oder die Gutschrift erfolgt in Form eines (Order-)Schecks, der vom Empfänger dann in einer Bank eingelöst werden kann. Zusätzlich gibt es auf Auslandszahlungen spezialisierte Institute, wie z. B. die Western Union Bank, bei denen ein Dritter einen Betrag einzahlt sowie die Daten des Empfängers und gegebenenfalls einige Daten zur Identifizierung des Empfängers angibt. Dieser Betrag wird dann im Ausland von einem Partnerinstitut dieser Bank an den Empfänger, der sich legitimieren muss, ausgezahlt. In Deutschland übernimmt die Reisebank diesen Service als Kooperationspartner von Western Union.

 Weiter zu Kommunikation



zuletzt aktualisiert: 31. März 2002



[Fernreisen] [Streckenplanung] [Fahrzeugwahl] [Fahrzeugtransport] [Übernachtung] [Finanzplanung] [Dokumente] [Personenbezogene Dokumente] [Fahrzeug-Dokumente] [Versicherung] [Gesundheit] [Sicherheit] [Ausrüstung] [Fotografie] [Geld unterwegs] [Kommunikation] [Reiseforen] [Literatur] [Weltreisende] [Weltreise-Links]