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Bei diesem Thema fällt es natürlich schwer, etwas Allgemeingültiges zu
sagen, denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle, zum einen die Art des
Reisens (welches Fahrzeug, welche Unterkunftswahl, notwendige Transporte
etc.), zum anderen aber auch die „Weise“ des Reisens (günstig, komfortabel
oder luxuriös). Daher seien im folgenden auch nur ein paar Ansatzpunkte
genannt, wie der Bedarf grob geschätzt werden kann. Eine Garantie für diese
Methode kann natürlich nicht gegeben werden. Im unteren Teil dieses
Kapitels sind ein paar Beispiele der Kosten
angegeben, die auf uns zukommen bzw. zukommen werden.
Im Selbstreisereisehandbuch der DZG
(s. Literatur)
wird eine Kalkulationstabelle als Hilfsmittel (S. 42) bereitgestellt. Auf
das dort errechnete Mindestbudget werden noch einmal 30 Prozent
aufgeschlagen. Informationen über die variablen Kosten sollten in guten
Individualreiseführern recherchiert werden. Leider unterliegen die Tabellen
des Selbstreisehandbuchs dem Copyright, weshalb ich sie hier nicht aufführe.
Aber aufgrund der weiteren dort gebündelten Informationen lohnt sich die
Anschaffung dieses Buchs sowieso.
Wir haben uns etwa ein Jahr vor Abreise überlegt und aufgeschrieben, welche
Ein- und Ausnahmen wir in diesem Jahr haben werden und was wir von diesen
Geldern sparen können. Danach sind wir die einzelnen Posten durchgegangen
und haben uns überlegt, was wir entbehren können. Dabei vielen einige (zum
Teil doppelte) Versicherungen und Zeitschriftenabonnements dem Rotstift zum
Opfer. Diese „Sollkalkulation“ vergleichen wir nun regelmäßig mit den
tatsächlichen Werten und errechnen eine Tendenz, wieviel Geld uns zu Beginn
unserer Reise zur Verfügung stehen wird.
Aufteilung der Mittel
Vor Reisebeginn ist noch zu überlegen, in welcher Form man das Geld
mitnimmt. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob und wie er die Mittel in
der klassischen Dreiteilung (bar, Reiseschecks, Kreditkarte) mitführt.
Gegebenenfalls können Freunde und/oder Verwandte, die den Reisenden
unterwegs besuchen, Bestände an vereinbarte Orte mitbringen. Eine weitere
Möglichkeit besteht im Geldtransfer an Banken in den besuchten Ländern.
Jeder muss jedoch anhand seines Reiseverlaufs prüfen, welche Methode die
jeweils sinnvollste ist.
Einige Fixkostenbeispiele unserer
Weltreise
(einmalig bzw. pro Jahr)
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PKW
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8.000 Euro
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PKW-Anmeldung
und Schilder
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150 Euro
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PKW-Zusatzkosten
(Erweiterungen vor
Abreise)
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1.500 Euro (geschätzt)
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Kfz-Steuer (als LKW angemeldet)
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172 Euro p.a.
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PKW-Haftpflicht
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800 Euro p.a.
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Carnet de
Passage
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128 Euro p.a. für ADAC-Mitglieder
205 Euro p.a. für Nichtmitglieder
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Off-Road-Geländetraining
PKW-Schleudertraining
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ca. 80 Euro pro Person für
ADAC-Mitglieder
ca. 90 Euro pro Person für Nichtmitglieder
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Dieselkosten unterwegs
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ca. 0,50 Cent pro Liter (variiert je
nach Land)
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Auslandskranken-
versicherung
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ca. 1.000 Euro pro Jahr und Person
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Anwartschaft-
versicherung für gesetzliche Krankenkasse
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ca. 600 Euro pro Jahr und Person (als
Familienversicherung)
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Impfkosten
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durchschnittlich ca. 35 Euro pro
benötigter Impfung
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Sonstige Medikamente
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variiert je nach Strecke: für uns ca.
200 Euro pro Person
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Laufende Kosten unterwegs
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Natürlich sehr unterschiedlich und auch
stark vom US-Dollar abhängig. Wir kalkulieren mal ca. 17 Euro pro Tag und
Person.
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Manchmal ist es einfach frustrierend, zu sehen, welche Kosten anfallen,
noch bevor man den ersten Kilometer hinter sich hat. In den meisten
Reiseführern liest man leider nur über die Abzockerei in den bereisten
Ländern und nicht von der, die parallel im Heimatland stattfindet! Weitere
Infos zu Kosten finden sich unter anderem auch in den Abschnitten Fahrzeugtransport
und Personenbezogene
Dokumente.
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zuletzt aktualisiert: 03. März 2002
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